Sankt Andreasberg. Die Kreuzotter war einst auch im Harz weit verbreitet und häufig. Heute ist sie hier extrem selten, bzw. es gibt kaum Daten über sie. Das soll sich jetzt ändern. Ole Bauer, der seit März für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg weilt, hat sich zum Ziel gesetzt, die scheuen Reptilien im Oberharz im weiteren Umkreis von Sankt Andreasberg zu erforschen. "In erster Line geht es darum, herauszubekommen, wo es überhaupt noch Kreuzottern gibt", erklärt Bauer. In Absprache mit der Nationalparkverwaltung wird er in den nächsten Wochen ausgewählte Flächen im Nationalpark und angrenzenden Bereichen untersuchen. "Ich hoffe dabei auch auf viele Hinweise aus der Bevölkerung", sagt der junge Mann. Dabei sind auch ältere Beobachtungen von Interesse, denn Kreuzottern sind sehr standortstreu. Die dabei erhaltenen Daten werden auch in das Tierartenerfassungsprogramm des Landes Niedersachsen eingehen und mit dazu beitragen, die Kreuzotter und ihre Lebensräume nachhaltig zu schützen.
Wer Kreuzotterbeobachtungen mitteilen möchte, kann das im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, zu den Öffnungszeiten persönlich, per Telefon (05582) 923074 oder per mail nph-sankt.andreasberg@t-online.de tun.
Wernigerode. Im Rahmen des seit diesem Jahr laufenden Naturschutzprojektes „Grüne Lebensader Holtemme“ trafen sich unlängst Otfried Wüstemann vom Nationalpark Harz und vier Auszubildende der Lebenshilfe Wernigerode gGmbH mit ihrem Leiter Klaus Rathke zu einem gemeinsamen Arbeitseinsatz. Bevor es zur Holtemme ging, konnten sich die Jugendlichen im Nationalparkhaus Drei-Annen-Hohne über den Nationalpark Harz und die Arbeit der Ranger informieren. 








